Aktuelles und Termine

Das Programm Perspektive 50plus endet nach 10 Jahren Laufzeit

Berlin, Dezember 2015: In zehn Jahren Perspektive 50plus wurden bundeweit 1,3 Millionen ältere Arbeitslose, überwiegend BezieherInnen von Arbeitslosengeld II, durch die Maßnahmen des Programms aktiviert und mehr als 400.000 von ihnen konnten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen. Mehr als die Hälfte der Stellen wurde in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten gefunden.
Zum gesamten Abschlussbericht

 

 


Der Paktbote No.9 ist erschienen- mit dem Schwerpunktthema "Struktur und Organisation"

Berlin, September 2015: Kompetenzzentrum Pakt50 „Beratung aus einer Hand und unter einem Dach" im Interview mit Grit Nordhaus vom Pakt50 für Nürnberg und Fürth, „Organisationales Arbeitsvermögen – die Fähigkeit, Organisation zu lernen“ im Interview mit Prof. Dr. phil. habil Sabine Pfeiffer, „Erfolgreich altersgerechte Arbeitsplätze gestalten“ ein Bericht aus der Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, „Leben im Wartezustand - Besondere Problemlagen langzeiterwerbsloser Menschen“ ein Ausblick auf die Transferveranstaltung des Beschäftigungspaktes Perspektive 50plus Nordhessen. Zur Ausgabe

 


Der Paktbote No. 8 ist erschienen - mit dem Schwerpunktthema "Transfer"

Berlin, Oktober 2014: Das Magazin zum Bundesprogramm befasst sich darin mit folgenden Themen: Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt – Vom Open Space zur Innovation im Interview mit Christian Klemp und Gabriele Schindler“, „Etappen erfolgreichen Transfers ein Transfermodell in Anlehnung an die Forschungsarbeit von Dr. Sebastian Kunert“, „Automatischer Transfer ist eine Illusion im Interview mit Dr. Sebastian Kunert zum Thema Transfer“, „Jahrestreffen 2014 – Ein Ausblick auf den 06. und 07. Oktober 2014“

 

 

 


Stadt Mannheim für Weitblick ausgezeichet

April 2014: Als Unternehmen mit Weitblick 2014 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Stadtverwaltung Mannheim ausgezeichnet. Der Leiter des Fachbereichs Personal, Egon Bundschuh, nahm den Preis in Berlin entgegen. Begleitet wurde er von Jobcenter-Geschäftsführer Joachim Burg und 50plus-Projektkoordinatorin Miriam Aßmann. Das Mannheimer Jobcenter ist seit Ende 2005 einer von bundesweit 78 Regionalpakten, die gezielt die Integration älterer Arbeitnehmer in den ersten Arbeitsmarkt vorantreiben.  Etwas, das nur mit starken Partnern und engagierten Arbeitgebern funktioniert. Dazu zählt auch die Stadt Mannheim, die dafür jetzt geehrt wurde. Damit ist die Stadt Mannheim das bereits sechste Mannheimer Unternehmen mit Weitblick, das vom Bundesministerium für Arbeit uns Soziales ausgezeichnet wurde. „Die Personalpolitik der Stadtverwaltung Mannheim setzt nachhaltig auf eine ausgeglichene Altersstruktur der Beschäftigten“, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung. Mannheim erkenne die Kompetenzen und Erfahrungen der über 50jährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – mit 2.400 Beschäftigten ca. 40 Prozent der Gesamtbelegschaft – und schöpfe diese aus.


Neujahrsempfang präsentiert "Kreative Stadt"

06.01.2014: Der diesjährige Neujahrsempfang, zu dem Mannheims Oberbürgermeister alljährlich in den Rosengarten einlädt, stand unter dem Motto "Kreative Stadt".  Rund 9.000 Besucher kamen, um sich neben der Neujahrsrede, der Festrede des britischen Städteforschers Charles Landry und dem üppigen Bühnenprogramm auch die Sonderausstellung auf der Ebene 3 anzusehen. Durch diese führte, wer wollte, eine durchaus anspruchsvolle Ralley, bei der 20 Stationen besucht und zahlreiche Fragen beantwortet werden mussten. Auf diese Weise erfuhr der Besucher viel über die Fachbereiche, die Verwaltung und ihre einzelnene Arbeitsbereiche.
Auch das Mannheimer Jobcenter war dabei und präsentierte seine Konzertreihe starke Musik für starke Menschen. Als Rallaystation Nr. 10 aufgeführt, war der Andrang mitunter groß. Die Besucher durften ein Bilderrätsel lösen - dafür gab es einen Stempel in der Ralleykarte und bei Interesse den aktuellen starke50-Song auf CD.

 

 


Purple Schulz beweist Solidarität mit Arbeitslosen auf dem vierten starke50-Konzert im Capitol

12.11.2013:  Es ist das bereits vierte Konzert für alle Mannheimer Arbeitslosen über 50, zu dem das Mannheimer Jobcenter eingeladen hat. Auf der Bühne steht in diesem Jahr Rüdiger „Purple“ Schulz, der den Gitarristen Schrader mitgebracht hat. Beide beweisen in ihrem zweieinhalbstündigen Programm, dass sie nicht nur hochkarätige Musiker sind, sondern dass die Beschäftigung mit sensiblen Themen in der deutschen Popmusik einen Platz verdient. Tabus gibt es nicht. Schulz singt von Demenz, Tod und Perspektivlosigkeit genauso wie von Lebenskraft, Liebe und Leidenschaft. Dazwischen kommt auch der „Schalk“ auf die Bühne und persifliert den Kölner Karneval oder den Naidoo-Song „Abschied nehmen“. Das Publikum dankt es ihm. „Ein besonderer Abend, super“ ist auf der Gästewand im Foyer zu lesen. Viele bunte Zettel hängen da – alle bringen das Selbe zum Ausdruck: Dankbarkeit für die Gelegenheit kostenlos ein Popkonzert besuchen zu können, das exklusiv für die Älteren initiiert worden ist.

„Wir wollen mit dem Auftritt von Purple Schulz eine andere Form der Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitslosigkeit anregen, als üblich“, so Jobcenter-Geschäftsführer Joachim Burg. „Das Bemerkenswerte daran ist auch, dass es uns damit gelingt potenzielle Arbeitgeber, Arbeitsvermittler und Arbeitsuchende an einem Ort zusammenzubringen und gemeinsam an einem kulturellen wie sozialen Event teilhaben zu lassen. Über dem Abend steht die Botschaft: Es gibt Menschen, die arbeiten wollen und können und diese Menschen dürfen weder von der Gesellschaft noch der Wirtschaft oder der Politik vergessen werden“, erläutert Burg die Konzertidee. Zu dieser gehört auch, dass der engagierte Musiker einen Song exklusiv für die Zielgruppe und den Abend schreibt. „Wir sind hier nicht das Problem“ kam beim Publikum an. Ein temperamentvolles Stück, „das den Ü50ern dabei helfen soll, wieder mehr an sich zu glauben und zu erkennen, dass sie keine Schuld haben an ihrer Situation, sondern dass ihre Situation einem System geschuldet ist, in dem für sie oft kein Platz freigehalten wird“, erklärt Schulz seine Motivation bei diesem Projekt mitzumachen.„Der Abend war wunderschön“, so eine strahlende Zuhörerin nach dem Konzert. Purples Botschaft ist angekommen: „Ihr seid hier nicht das Problem“.

Presse:
Rheinpfalz
Rhein Neckar Zeitung
Wormser Zeitung
Stadt Mannheim

Foto: Ute Herzog

Filmtrailer zum Konzert

starke Musik für starke Menschen geht in die 4. Auflage - in diesem Jahr mit Purple Schulz & Schrader

Mannheim: Bereits zum vierten Mal lädt das Jobcenter Mannheim im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ Mannheimer Arbeitsuchende über 50 Jahre kostenlos zu einem Konzert im Mannheimer Capitol ein. In diesem Jahr konnte Purple Schulz gewonnen werden, der in Begleitung des Gitarristen Schrader kommt. Am Abend wird er den vom Jobcenter in Auftrag gegebenen 50plus-Song zum ersten Mal live performen. „Das Lied soll den Ü50ern dabei helfen, wieder mehr an sich zu glauben und zu erkennen, dass sie keine Schuld haben an ihrer Situation, sondern dass ihre Situation einem System geschuldet ist, in dem für sie oft kein Platz freigehalten wird“, erklärt Schulz seine Motivation bei diesem Projekt mitzumachen. Mit Konzert und Song wollen Jobcenter und Schulz gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass ein zweiter Blick immer lohnt. Bereits seit Ende 2005 treibt das Mannheimer Jobcenter verstärkt die Wiedereingliederung über 50-Jähriger in sozialversicherungspflichtige Jobs voran – und das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das Programm wird  bis Ende 2015 fortgesetzt.

Alle Berechtigten Kunden werden in den kommenden Tagen eine schriftliche Einladung erhalten. Mit dieser kann ein kostenloses Konzertticket im Jobcenter während der Öffnungszeiten abgeholt werden - solange der Vorrat reicht.

 


Evaluationsbericht zur Perspektive 50plus veröffentlicht

Berlin, 18. Februar 2013: Im Mittelpunkt der bundesweiten Evaluation zum Bundesprogramms Perspektive 50plus steht die Bewertung der Ergebnisse der Programmumsetzung in den Jahren 2008 bis 2010. Der Bericht stellt heraus, dass die intensive und kontinuierliche Betreuung im Bundesprogramm eine Verbesserung der Lebenszufriedenheit und der sozialen Teilhabe bei älteren Langzeitarbeitslosen bewirkt. Insgesamt nehmen individualisierte Angebote wie Coaching und personengebundene Dienstleistungen einen sehr hohen Stellenwert in der Arbeit der Beschäftigungspakte ein. Der Fokus liegt stärker auf der Förderung und Entwicklung individueller Potenziale, Handlungsmöglichkeiten und Kompetenzen im Vergleich zur Regelförderung und bietet damit einen deutlichen Mehrwert.
Die Evaluation wurde durch das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (IAQ) und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, Tübingen, (IAW) durchgeführt. Inzwischen befindet sich das Bundesprogramm in einer dritten Programmphase, die sich bis einschließlich 2015 erstreckt.
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